Pflegeverständnis
Pflege bedeutet für uns, Menschen in einer besonderen Lebenssituation zu begleiten, fachlich kompetent, aufmerksam und mit Herz. Wer zu uns kommt, bringt nicht nur eine Erkrankung mit, sondern eine eigene Geschichte, Gewohnheiten, Sorgen und Wünsche. Das sehen wir und richten unser Handeln danach aus.
Als kleines Krankenhaus in der Region sind wir nah an den Menschen. Viele unserer Patientinnen und Patienten kennen wir persönlich oder haben Bezug zu ihrem Umfeld. Diese Nähe prägt unsere Pflege: Wir nehmen uns Zeit, hören zu und begegnen Ihnen auf Augenhöhe.
Was uns wichtig ist!
Der Mensch steht im Mittelpunkt. Wir pflegen Menschen, nicht Diagnosen. Ihre Würde, Ihre Privatsphäre und Ihre Selbstbestimmung achten wir in jeder Situation.
Wertschätzung für alle. Wir begegnen jedem Menschen respektvoll, unabhängig von Alter, Herkunft, Religion, Weltanschauung oder Lebensweise.
Selbstständigkeit erhalten. Wir unterstützen dort, wo Hilfe nötig ist, und fördern, was Sie selbst können. So bleiben Sie so unabhängig wie möglich.
Fachlichkeit und Verantwortung. Wir pflegen nach aktuellen fachlichen Standards und bilden uns kontinuierlich weiter. Wir übernehmen Verantwortung für das, was wir tun, und gehen offen mit Fehlern um, um daraus zu lernen.
Miteinander statt Nebeneinander. Gute Pflege gelingt nur gemeinsam: im Team, mit allen Berufsgruppen im Haus, mit Ihnen und, wenn Sie es wünschen, mit Ihren Angehörigen.
Zuwendung in jeder Lebensphase. Wir belgeiten Menschen in Genesung, in Krisen und auch am Lebensende mit Einfühlungsvermögen und Respekt.
Unser Anspruch
Wir möchten, dass Sie sich bei uns sicher und gut aufgehoben fühlen. Dafür arbeiten unsere Pflegefachpersonen, Pflegehilfskräfte und Funktionsdienste jeden Tag, in jeder Schicht.
Erste Atmungstherapeutin in der Hinterland-Klinik
Gemeinsam mit Dr. Stephan Baumann, ärztlicher Leiter der Abteilung Intensiv- und Notfallmedizin, hat Dagmar Müller ein Weaning-Konzept (Entwöhnungskonzept) auf der Intensivstation eingeführt. Gerade im Rahmen der intensivmedizinischen Versorgung besitzt die sogenannte Entwöhnung von der mechanischen Beatmung einen großen Stellenwert. Je länger ein Patient beatmet und sediert wird, desto schwieriger wird der Entwöhnungsprozess.